Es wurde wieder fleißig gekocht im Eschenhof…

Irmgard Treichler aus unserem Lebensqualitäts-Team schnappte sich wieder einige Bewohnerinnen und Bewohner und holte die Küchenutensilien heraus. Dieses  Mal bereitete die Runde gemeinsam eine köstliche Kaffeejause zu: Es gab Apfelstrudel und Marmorkuchen.  Auch unser Bewohner Herr Rudolf schwang wieder den Kochlöffel und bereitete in gewohnt gekonnter Art sein Lieblingericht Rarášky (ein tschechisches Gericht) zu. Mittlerweile erfreut sich dieses Gericht bei den anderen Bewohnern und den MitarbeiterInnen größter Beliebtheit, und so konnten es alle kaum erwarten, bis er mit dem kochen fertig war.

„Garderoben-Winkerl“: Demenzprojekt im Ulmenhof

Auf den ersten Blick sieht man dieser einladenden Ecke gar nicht das Besondere an. Erst auf den zweiten Blick erkennt man an den Utensilien, dass es sich nicht um eine gewöhnliche Garderobe für Angehörige oder Besucher handeln kann: Bunte Strickschals, Hauben, Strickpüppchen, Krawatten, Taschen mit Inhalt, warme Umhängetücher und Ketten laden passend zur Jahreszeit ein, entdeckt, begriffen und einige Zeit des Tages auch benutzt zu werden.
Mit den sogenannten Demenz-Inseln, die unseren an Demenz erkrankten BewohnerInnen eine zweckfreie Betätigung in einem geschützten Raum ermöglichen, ist im Ulmenhof Peggau soeben die erste besondere Insel entstanden: das „Garderoben-Winkerl“.
Eine erwachsengerechte Ecke, in der wertschätzende Beschäftigung und Betätigung herausgelockt werden können. Im „Garderoben-Winkerl“ gibt es eine Garderobe, Hakenleisten in unterschiedlicher Höhe, bunte Knopfaufhänger, einen großen Spiegel und gemütliche Sessel davor.

Daher gilt, was in großen Buchstaben an der Wand steht:
„Entdecken erlaubt“, „Begreifen erlaubt“, „Ausborgen erlaubt“, „Anziehen erlaubt“, „Tragen erlaubt“ und „Aufräumen erlaubt“.