Zwei Jahre Föhrenhof und Ausflug an den See

Wie die Zeit vergeht – jetzt sind es schon wieder zwei Jahre vergangen, seit das jüngste Mitglied der Pflege mit Herz-Familie, der Föhrenhof in St. Johann in der Haide, seine Türen öffnete. Das Pflegeheim wurde von Beginn an sehr gut angenommen und ist nicht zuletzt aufgrund der Arbeit von Hausleiterin Franziska Gruber, Pflegedienstleiterin Sabine Haspl und dem gesamten Team voll belegt. Das alles musste natürlich gefeiert werden, und so trafen sich das Föhrenhof-Team und die BewohnerInnen zu einem Grillnachmittag im Garten, bei dem auch Sekt und Kuchen nicht fehlen durften.
Ebenfalls am Programm stand im September ein Ausflug an den nahe gelegenen Stubenbergsee: Mit einem von der Freiwilligen Feuerwehr Unterlungitz zur Verfügung gestellten Bus ging es an den See, wo die Gruppe einen kleinen Spaziergang entlang des Sees machte und sich anschließend köstliches Eis gut schmecken lies.

 

Der bunte Mai im Föhrenhof St. Johann in der Haide und ein starkes Zeichen

Gleich zu Beginn des Monats absolvierten unsere Bewohnerinnen und Bewohner eine kulinarische Reise durch Österreich – die ganze Woche wurden typisch österreichische Speisen aus allen Bundesländern gekocht, die Rezepte und Geschichten dazu wurden von Ulrike Hofstädter gemeinsam mit den BewohnerInnen besprochen. Den musikalischen Auftakt dazu absolvierte das Duo Kilian und Gerhard, das alte Schlager und Volkslieder aus Österreich zum Besten gab.
Auch der Muttertag war natürlich ein Fixpunkt im Föhrenhof. Dafür ließ sich das Team etwas ganz besonderes einfallen: Gemeinsam wurde ein süßes „Muttertagsherz“ gebacken.
Mit einem rührenden Zeichen endete schließlich der Mai im Föhrenhof: Die Bewohnerinnen und Bewohner ließen Brieftauben mit Friedensbotschaften starten.

Wien zu Gast im Föhrenhof St. Johann in der Haide

Im Oktober standen im Föhrenhof mehrere Tage ganz im Zeichen der Bundeshauptstadt – sowohl musikalisch als auch kulinarisch!

Nach den Steirer- und Burgenlandtagen stand der Oktober im Föhrenhof nun ganz im Zeichen Wiens. Da im Föhrenhof auch einige Bewohnerinnen und Bewohner aus der Bundeshauptstadt kommen, war das natürlich für viele ein besonderer Höhepunkt.
Hausleiterin Franziska Gruber, Pflegedienstleiterin Sabine Haspl und Ulrike Hofstätter vom Lebensqualitätsteam überlegten sich ein abwechslungsreiches Programm für alle Sinne: Die Bewohner beschäftigten sich in Gesprächsrunden mit dem Thema Wien, tauschten Erinnerungen aus und gestalteten gemeinsam ein Plakat mit den bekannten Wiener Sehenswürdigkeiten.
Ein weiterer Wien-Klassiker ist das Wiener Kaffeehaus, und so wurde auch ein gemütlicher Nachmittag mit Sachertorte und Kaffee verbracht. Nur der grantelnde Kellner hat gefehlt.
Ebenfalls am Programm stand das gemeinsame Backen eines köstlichen Wiener Apfelstrudels, der auch gleich verkostet wurde. Und zum Abschluss des Schwerpunkts war ein Schrammelmusiker zu Gast, der die Bewohnerinnen und Bewohner des Föhrenhofs mit Wiener Musik unterhielt.
Nach diesem gelungen Schwerpunkt sind schon alle gespannt, was dem Föhrenhof-Team als nächstes einfällt…

Es herbstelt im Föhrenhof

Auch im Föhrenhof hinterließ der Herbst seine ersten Spuren: So bastelten die Bewohnerinnen und Bewohner gemeinsam mit Ulrike Hofstätter vom Lebensqualitätsteam herbstliches Dekorationsmaterial, das gleich anschließend im ganzen Haus verteilt wurde. Der Herbst ist aber auch die Zeit, in der länger haltbare Lebensmittel wie Marmeladen hergestellt werden. Auch dieser Tradition folgten die Föhrenhof BewohnerInnen, und erzeugten eine köstliche Zwetschkenmarmelade.
Und wie jede Jahreszeit hat auch der Herbst seine eigenen Feiern und Feste, also organisierte Hausleiterin Franziska Gruber ein „Sturmfest“, bei dem die Musi aufspielte und Sturm ausgeschenkt wurde. Dazu gab es köstliche Braterdäpfel. Sie sehen also, auch im Herbst kommt im Föhrenhof keine Langeweile auf.

„Heioarbatn“ im Föhrenhof

Viele unserer Bewohnerinnen und Bewohner im Föhrenhof St. Johann in der Haide kommen aus dem bäuerlichen Umfeld oder sind zumindest mit dem Jahreskreis des bäuerlichen Lebens vertraut. Im Hochsommer gibt es da zum Beispiel die zweite Heuernte, bei der das „Gruamat“ „gheigt“ wird und anschließend zu „Hiefln“ zur Trockung aufgetürmt wird. Und da es auch rund um den Föhrenhof Wiesen gibt, machten sich Ulrike Hofstätter, Sabine Haspl und Hausleiterin Franziska Gruber ans „Heioarbatn“. Von einem schattigen Platzerl aus wurde das Treiben von unseren BewohnerInnen interessiert beobachtet, wobei auch der eine oder andere Kommando-Zuruf an das Ernteteam erging. Schließlich weiß man ja aus jahrzehntelanger Erfahrung, wie‘s am schnellsten geht. Und da können die Jungen noch einiges von den Alten lernen…