Steirertage bei Pflege mit Herz Ulmenhof

Herr K. hatte gestern einen schönen, allerdings auch ein wenig stressigen Tag. Schon in der Früh hat er steirisch gesungen, zu Mittag steirisch gegessen, am Nachmittag steirisch (hilfsbereit) gehandelt und am Abend steirisch getanzt. Er kann das jetzt alles, weil er im Ulmenhof wohnt und dort viele KollegInnen der Pflege mit Herz Mannschaft am Arbeiten sind, die ihren Pflege- und Betreuungsauftrag richtig deuten …
„Ich habe zu diesem Marsch schon im 42iger Jahr das erste Mal getanzt, es war noch im Krieg in Oberösterreich“ erzählt Herr K., als die Musik – zusammengewürfelt aus einem Ex-Musik-Profi am Akkordeon, einem Mann, der die Steirische Harmonika meisterhaft quetschte und Pflege mit Herz Gesamtleiter, Dipl. Ing. Hans Flasch mit der Teufelsgeige – den „Marsch der Steirer“ intonierte, der Hausleiterin des Ulmenhofs, Michaela Ziegler. Diese sieht sich durch die Rückmeldung in ihrer Arbeit gestärkt: „Durch dieses kleine Beispiel können wir unsere Herangehensweise erklären. Wir setzen bei der individuellen Biographie unserer BewohnerInnen an. Dort findet sich bei einem sehr hohen Anteil die Liebe zur Musik, zum Tanzen und Singen. Die meisten sind auch ganz große Patrioten.“.

Kulinarik verbessert Lebensqualität

„Und steirische Hausmannskost haben fast alle unserer BewohnerInnen ein Leben lang genossen. Daher finden sich bei den „Steirertagen“ in den Pflege- mit Herz Häusern auch am Speiseplan nur typische steirische Schmankerl. Das Essen ist nämlich gerade im Alter ein ganz wichtiger Teil der Lebensqualität“, ergänzt Pflege mit Herz Marketingchef, Markus Harg.

Vernetzung mit der unmittelbaren Umgebung

Und so genießt Herr K. gestern auch ganz besonders die Buschenschankjause, die es zum Abendessen gibt. Er hat sie sich redlich verdient, war er doch den ganzen Tag hoch aktiv. Praktisch immer auf den Beinen, am Nachmittag hat er besispielsweise auf den Hund einer Jungfamilie, die im an den Ulmenhof angrenzenden Wohnblock wohnt, aufgepasst und mit ihm einen längeren Spaziergang gemacht. „Das ist auch etwas von dem, was wir mit unserem Konzept der psychosozialen Aktivierung ganz bewusst fördern wollen. Unsere BewohnerInnen sollen sich als wichtiger Teil des Gemeinwesens fühlen. Wir haben daher auch viele institutionelle Kontakte zu verschiedenen Stellen in Peggau aufgebaut und unterstützen die BewohnerInnen, dort wo es notwendig ist, dass sie am Leben in Peggau teilhaben können!“ berichtet die für den Bereich Lebensqualität im Ulmenhof Zuständige, Monika Rex-Rainwald.

Multitalent

Gleich in der Früh hat Frau Rex-Rainwald einzelne BewohnerInnen mobilisiert und mit ihnen Gehübungen etc. gemacht – sie ist nämlich unter anderem auch Bewegungstrainerin. Und Musiktherapeutin. Als solche packt sie beim Nachtmahl der BewohnerInnen dann auch noch ihre Geige aus, spielt mit den Z´sammgwürfelten mit und begleitet den Gesang der BewohnerInnen. Da singt auch Herr K. wieder mit. Pflege mit Herz – steirisch eben!

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